Der Weg des Stroms vom Bergell nach Zürich

Das ewz besitzt und betreibt eigene Wasserkraftwerke im Bergell und in Mittelbünden. Diese decken durchschnittlich rund 40% des Strombedarfes der Stadt Zürich - eine Tatsache, die den wenigsten Zürcherinnen und Zürchern bewusst ist. Mit dem ewz.gigathlon 2000 möchte das ewz spielerisch und sportlich auf diese Tatsache aufmerksam machen, indem dieser Wettkampf den Stromleitungen vom Bünderland bis nach Zürich folgt. Vom Start in der unterirdischen Kaverne im Kraftwerk Castasegna bis zum Ziel beim Verwaltungsgebäude des ewz in Zürich-Oerlikon werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen unvergesslichen Tag erleben, an dem sie hin und wieder dem Thema Strom begegnen, so zum Beispiel beim Aufstieg auf den Septimerpass, wo die ewz-Freileitung als unübersehbare Markierung dient, oder beim Verpflegungsposten im neuen Unterwerk Benken.

Das ewz in Kürze
Das ewz, Elektrizitätswerk der Stadt Zürich, ist von den Zürcherinnen und Zürchern beauftragt, die Stadt mit elektrischer Energie und damit zusammenhängenden Dienstleistungen zu versorgen. Die Qualität der Leistungen des ewz orientiert sich an der dauernden Verpflichtung zu Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und Umweltverträglichkeit.
Das ewz beliefert 240'000 Kundinnen und Kunden in Zürich und in Teilen Graubündens (Mittelbünden und Bergell). Rund um die Uhr sorgen rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für eine sichere Stromversorgung.

Wo kommt der Strom her?
Strom produzieren, transportieren und verteilen - das ewz vereint als eines von wenigen Schweizer Werken all diese Aufgaben in einer Hand. Etwa 55% des ewz-Stromes wird in Wasserkraftwerken erzeugt, denn das ewz betreibt eigene Anlagen in Mittelbünden, im Bergell und an der Limmat. An fünf Kraftwerkgruppen (Wägital, Oberhasli, Maggia, Blenio und Hinterrhein) ist es beteiligt. Rund 45% der ewz-Jahresproduktion stammt aus Kernenergie, aus Beteiligungen am KKW Gösgen und der AKEB (AG für Kernenergiebeteiligungen) und damit aus französischen Kernkraftwerken. Mit einer Jahresproduktion von über 4000 Gigawattstunden gehört das ewz zu den zehn grössten Elektrizitätswerken der Schweiz. Planung, Bau, Betrieb und Unterhalt der Produktions- und Verteilanlagen zählen zu seinen wichtigsten Aufgaben.

Bündner Strom für Zürcher Steckdosen
Rund 330 km Hochspannungsleitungen führen vom Bergell und von Mittelbünden zur Grossverbraucherin Zürich. Wenn in Zürich ein Schalter gedrückt wird, muss die elektrische Energie innert Sekundenbruchteilen im entfernt gelegenen Kraftwerk produziert werden und auf sicherem Weg nach Zürich gelangen. Durch die Höchstspannungs-Freileitungen wird der Strom über verschiedene Knotenpunkte - wie zum Beispiel das Unterwerk Benken - in die vier Kupplungsunterwerke des ewz am Stadtrand geführt und von dort über Kabelleitungen zu den 17 Quartierunterwerken der Stadt weitergeleitet. Diese sind mit den 670 Trafostationen verbunden, von welchen sämtliche Privat- und Geschäftshäuser mit Niederspannung ver-sorgt werden.
Effizienter Energieeinsatz
Neben der Förderung erneuerbarer Energien aus Wasser, Sonne und Wind bildet auch die effiziente Nutzung aller Energien ein wesentliches Element der ewz-Strategie. Das ewz berät alle Kundengruppen - vom Privathaushalt bis zum Grossbetrieb - bezüglich rationellem Energieeinsatz und sucht gemeinsam mit ihnen nach Lösungen. Das ewz ist bestrebt, mit möglichst wenig Energie einen möglichst grossen Nutzen zu erzielen. Genau dies gilt auch für den ewz.gigathlon 2000: Wie das ewz und seine Kundinnen und Kunden werden auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Veranstaltung wissen, dass nur ein vernünftiger Einsatz von Energie zum Ziel führt.
am Beatenplatz beim Hauptbahnhof. Wir beraten Sie gerne zu allen Fragen rund ums Thema Strom und effizienten Energieeinsatz.ewz Kundenzentrum
Beatenplatz 2
8001 Zürich
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Fax 01 319 41 90Öfnungszeiten:
Mo, Di, Fr: 10 bis 17 Uhr
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